Antifa und Migrantenbanden: Straßenterror in...


„Wir sind im Krieg“. Mit diesen Worten beschrieb ein Polizist die Krawallnacht von Stuttgart. Stürzt eine Koalition aus Antifa und Migranten jetzt auch deutsche Städte in eine Spirale der Gewalt? Eine Frage, die wir in dieser Ausgabe von Die Woche COMPACT beantworten.

Marodeure und Hintermänner – Was wollen die Schläger von Stuttgart?
Bilderstürmer – Angriff auf Deutschlands Denkmäler
Mitglied oder nicht Mitglied? – Die nächste Runde im Fall Kalbitz

Die Forderungen der Black Lives Matter-Bewegung haben für die Bundesregierung Priorität. Dies sagte der Ständige Gesandte bei den Vereinten Nationen in Genf, Michael Ungern-Sternberg, auf einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrates.

Noch stehen in Deutschland die meisten Denkmäler. Doch auch bei uns fordern radikale Lobbygruppen immer lauter einen Bildersturm gegen Zeugnisse der Vergangenheit. Jetzt hat sich auch das umstrittene Künstlerkollektiv Peng zu Wort gemeldet. Die Truppe verlangt, sämtliche Straßen und Plätze mit Bezug zur Kolonialzeit umzubenennen und Statuen in Mahnmale zu verwandeln. Schon lange im Fadenkreuz steht dabei die Berliner Mohrenstraße, aus der mir jetzt mein Kollege Martin Müller-Mertens zugeschaltet ist. Martin, was genau hat Peng denn vor?

In Baden-Württemberg hat Landtagspräsidentin Muhterem Aras am Mittwoch für einen Skandal gesorgt. Die Grünen-Politikerin ließ den fraktionslosen Abgeordneten Heinrich Fiechtner aus dem Plenarsaal tragen und schloss ihn für insgesamt fünf Sitzungstagen. Fiechtner hatte zuvor die offizielle Darstellung der Randale von Stuttgart als Tat einer Partyszene kritisiert. Zugleich warf er den etablierten Parteien eine Mitschuld an der Entwicklung vor.

Rund fünf Wochen nach dem Mordanschlag auf den Gewerkschafter Andreas Ziegler befindet sich das Opfer auf dem Weg der Besserung. Das erfuhr COMPACT-TV aus dem Umfeld Zieglers. Demnach könne er laufen, sich unterhalten und verfüge einen Teil des Langzeitgedächtnisses. An die Tat könne sich Ziegler bislang nicht erinnern. Der Betriebsrat der Gewerkschaft Zentrum Automobil war im Mai von rund 50 wahrscheinlich linksextremen Tätern überfallen worden, als er sich mit Kollegen auf dem Weg zu einer Corona-Demonstration befand. Die Polizei hat die Täter bislang nicht ermitteln. Zentrum Automobil hat für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Während die Politik langsam in die Sommerferien geht, bleibt es im Richtungskampf innerhalb der AfD spannend. Vergangenen Woche kassierte das Berliner Landgericht den Parteiausschluss des Brandenburger Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz. In dieser Woche soll sich das parteieigene Schiedsgericht intern auf seinen erneuten Rauswurf geeinigt haben, berichtet die ARD. Eine endgültige Entscheidung wird demnach Ende Juli erwartet. Ob der 47-jährige gegenwärtig der AfD angehört, wissen wir um Moment auch nicht so genau. Bei den Dreharbeiten zum folgenden Beitrag war er jedenfalls Landesvorsitzender – und gab sich durchaus kämpferisch.


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